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Gewachsene Strukturen als Bremse für die digitale Transformation in Unternehmen - Teil 2

Raus aus den gewachsenen Strukturen:

Gewachsene Strukturen verändern sich nicht von heute auf morgen

Mit dem Entschluss die gewachsenen Strukturen anzugehen, haben Sie schon ein gutes Fundament für eine nachhaltige Verbesserung geschaffen. Nur ist Ihnen an dieser Stelle gewiss bewusst, dass dazu noch eine Menge mehr gehört. Im Folgenden möchten wir Ihnen praktische Ratschläge und Denkanstöße geben, um diese Herausforderung bestmöglich angehen zu können.

Digitale Transformation beginnt mit der Restrukturierung gewachsener Strukturen und neuen Lösungen, da könnte man denken, Digitalisierung ist eine Frage der Technologien, doch nachhaltige Veränderungen beginnen immer bei dem Menschen. So auch hier:

Haben Sie freie Ressourcen zur Verfügung?

Die digitale Transformation beträgt letztlich jeden einzelnen im Unternehmen, deswegen sollten strategische Ziele auch gemeinsam festgelegt werden. „Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied“, wird dann in Ihrem Unternehmen von einer Floskel zu einem Problem, wenn Mitarbeiter sich vor Rationalisierung und erzwungenen EDV-Schulungen fürchten. Das Ergebnis ist dann nicht die gewünschte Entlastung und Verbesserung des Ist-Zustands, sondern eine immense Belastung. Dies müssen Sie unbedingt im Vorhinein angehen, damit Sie die Gunst der Digitalisierung für sich nutzen können und Ihr Unternehmen nicht daran zerbricht.

Wenn Sie dahingehend ein stabiles Fundament gelegt haben und mit Sicherheit sagen können, dass Ihre Mitarbeiter Ihre Mission mit gutem Sinn mitverfolgen werden, kommt der nächste Schritt. Sie sollten sich fragen, ob Sie intern die nötigen Ressourcen haben für die damit einhergehenden strategischen Überlegungen, oder ob Sie Hilfe von außen vertragen können.

Flexibilität ist das A und O

Scheuen Sie bei dieser Frage nicht grundlos schon im Vorhinein externe Experten hinzuzuziehen. Diese liefern Ihnen nämlich qualitativen Input, den Sie bei diesem Mammut-Projekt durchaus zu Ihrem Vorteil nutzen können. Ein weiterer gewaltiger Vorteil an externer Expertise ist, dass die Gefahr der Betriebsblindheit erst gar nicht auftreten kann. Strategische Überlegungen von außen können Ihnen wertvolle Erkenntnisse und Ideen liefern. So kann die im eigenen Unternehmen „das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Denkweise erst gar nicht in Betracht gezogen werden. Unterschätzen Sie nicht die Chancen des „outside-the-box-Denkens“.

Zudem sollten Sie überlegen, ob die Personen und Abteilungen, die Sie mit der Aufgabe der strategischen Planung beauftragen wollen, überhaupt freie Kapazitäten besitzen. Das Thema ist eine Ebene zu komplex, um Sie der IT-Abteilung als zusätzliche Belastung, neben dem Alltagsgeschäft, aufzuzwingen. Diese ist oft schon der Aufgabe verschrieben, das derzeitige System am Leben zu erhalten. Metaphorisch gesprochen: Die Sollbruchstellen in den gewachsenen Strukturen in Stand zu halten. Diese Aufgabe an sich kann für eine Abteilung schon eine immense Beschäftigung sein und massiv Ressourcen verschlingen. Da ist wenig Raum für strategische Überlegungen mit solch einem Umfang. 

Besonders bei praktischen Aufgaben sollten Sie abwägen, wie flexibel Sie sein müssen und wie flexibel Sie mit internen Ressourcen wären. Wenn die praktische Umsetzung der Aufgaben nicht abgearbeitet werden kann, müssen Sie darauf reagieren. Mit externen Kräften geht das sehr flexibel. Für die darauffolgenden Monate, die sich um einiges intensiver gestalten werden, holen Sie sich on Demand mehr Unterstützung von außen. Nach Realisierung des Projekts haben Sie so keine unbeschäftigten festen Mitarbeiter.

Fazit

Die digitale Welt und deren Technologien verändern ganze Geschäftsmodelle und beeinflussen sowohl unser Arbeitsumfeld, als auch uns selbst. Das ist jedoch nichts Negatives. Sie kann Ihnen viele Chancen bieten und Vorteile verschaffen, wie zum Beispiel Umsatzsteigerung durch digitale Angebote und Services. Deshalb sollten Sie schnellstmöglich ihre Komfortzone, sowie ihre ursprünglichen Pfade verlassen und sich der digitalen Transformation anpassen.

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