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Das beste Mobile App Design ist responsive

Eine individuell ausgearbeitete mobile App zu erstellen ist immer noch ziemlich zeitaufwendig und bringt viele technischen Fragen über die  App-Funktionalität und Kosten mit sich. Nur: Was spielt tatsächlich die große Rolle bei der Wahrnehmung der App durch den Nutzer? Denken Sie daran, dass die Entscheidungen im Web innerhalb der ersten zwei Sekunden getroffen werden. Was sieht ein Nutzer innerhalb der ersten zwei Sekunden? Richtig: Er sieht das Design Ihrer App.
 

In diesen zwei Sekunden können Sie weder mit tollen Funktionen noch mit innovativen Features punkten. Das Einzige, das Sie weiter bringt, ist das App Design. Deshalb lohnt es sich für jeden Entwickler, sich mit dem mobilen App Design ein bisschen näher zu beschäftigen - einfach um das Beste daraus zu machen.

 

Das beste mobile Design könnte man in 3 Punkten zusammenfassen. Es ist:
 

  • Praktisch

  • Ausbaufähig

  • Responsive

 

Es gab mal Zeiten, da hat man noch diskutiert, ob praktische Sachen auch schön sein müssen. Inzwischen ist diese Frage überflüssig, da uns alle die Erfahrung mit Design gelehrt hat: Schön ist praktisch. Design wird nicht mehr nur als Zusatz zu der Funktion betrachtet. Vielmehr ist es ein unentbehrlicher Teil der Funktion, und viele Sachen um uns herum haben genau das Aussehen und die Form, die ihre Funktionalität sicherstellen. Oft ist dieses Aussehen, genauso wie unsere Vorstellungen über angemessenes Produkt-Design, durch Jahrhunderte von Erfahrungen geprägt - so etwa die Form eines Trinkbechers.
 

Web- und App-Design sind dagegen sehr jung. Mal ehrlich: Wer weiß heute genau, welche Funktionen die Web- und App-Anwendungen in nur einem Jahr übernehmen werden? Und welches Design sollen wir unseren mobilen Apps heute verpassen, damit es nicht in einem Jahr schon “out” ist?
 

Eines ist klar: Die Gesellschaft wird zunehmend mobiler. Die Anzahl der mobilen Gerätenutzer wächst. Statistisch gesehen gibt es mehr als 1,5 mobile Geräte pro Person. Das bedeutet, dass dort, wo eine statische Desktop-Webseite früher vollkommen ausgereicht hat,  heute dringend über die mobile Optimierung oder gleich über eine mobile App nachgedacht werden muss. Und das zieht grundlegende Designänderungen nach sich.
 

Die wichtigste Änderung ist ein Wechsel zu dem responsiven Design. Responsives Design “antwortet” auf die Erfordernisse jedes Gerätes mit jeweils unterschiedlicher Displaygröße. Egal, ob Smartphone oder Tablet, Ihre App verliert nichts von ihrer repräsentativen Kraft. Responsives Design ist ein enorm wichtiges Marketing-Instrument im Endkunden-Sektor, da die Endkunden über eine Vielzahl verschiedener Geräte verfügen. Klar, mit Geduld und richtigen Analysis Tools kann man herausfinden, welche Geräte Ihre Zielgruppe überwiegend benutzt. Man kann aber genauso gut Zeit und Geld in das responsive Design investieren und damit Ihr mobiles App-Design für alle heutigen und potentiellen Kunden vorbereiten.
 

Das sollte man beim Entwerfen responsiven Apps beachten:

 

  • Mit kleinster Displaygröße anfangen  

  • Das Wichtigste immer im Vordergrund bewahren

  • Auf Endgeräten testen

 

Wenn Sie gerade eine mobile App planen, nutzen Sie den Hinweis des Ratgebers UX-Design 2015 & 2016: Denken Sie zuerst an die kleinste Displaygröße, die für Ihre Anwendung in Frage kommt. Schreiben Sie vorher alle Content Kategorien auf und zwar so, dass die wichtigsten ganz oben stehen. Dann können Sie zuerst das Design für das kleinste Display optimieren und weitere Kategorien nacheinander hinzufügen. Wichtig ist, das responsive Design ausgiebig zu testen: in verschiedenen Browser und mit verschiedenen Display-Auflösungen. Es kann schnell passieren, dass perfekt aussehende Felder auf einem anderen Smartphone übereinander rutschen, ein Font die Schärfe verliert  oder sorgfältig aufeinander abgestimmte Farben plötzlich nicht mehr zusammenspielen. In der Testphase ist das schnell behoben, später aber sehr peinlich.
 

Ein Extrawort verdient die Gestaltung eines App Icons. Gut, es ist nicht leicht, unter durchschnittlich 30 installierten Apps durch ein besonderes Icon-Design aufzufallen. Aber das Design sollte mindestens so ausgelegt sein, dass sich Ihre App-Icon von den am meisten installierten Apps, wie Google Maps oder Facebook, unterscheidet. Testen Sie es selbst: Nehmen Sie Ihr Smartphone in Hand und versuchen Sie, Ihre App innerhalb von wenigen Sekunden auf dem Gerät zu finden. Haben Sie ein paar Mal über das Smartphone wischen müssen, bevor sich Ihre App in dem Crowd  identifizieren ließ? Geben sie ihr ein bisschen mehr Ausdruckstärke: deutlichere Zeichenform, klarere Farbe.


Das professionelle Design reflektiert das professionelle Auftreten Ihres Unternehmens und ist deshalb für den Erfolg Ihrer mobilen App sehr wichtig. Die besten Apps bieten Ihrem Kunden nicht nur eine praktische Lösung, sie schenken ihm ein schönes digitales Erlebnis. Sie sind praktisch und unterhaltsam zugleich.

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